Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Angebot/Kurzbeschreibung:

Mitten in Berlin, am Anhalter Bahnhof, befindet sich das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung − ein einzigartiger Lern- und Erinnerungsort zu Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart.

Anschrift:

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Stresemannstraße 90

10963 Berlin-Kreuzberg

Verkehrsanbindung:

U-Bahn:

U2 Potsdamer Platz

U2 Mendelssohn-Bartholdy-Park

U6 Kochstraße/Checkpoint Charlie

S-Bahn:

S1 / S2 / S25 / S26 Anhalter Bahnhof

Bus:

M29 / M41 Anhalter Bahnhof

M29 Schöneberger Brücke

M41 Abgeordnetenhaus

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Bibliothek und Zeitzeugenarchiv:

Dienstag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Preis/Aufwandsentschädigung:

Eintritt frei.

Telefon:

030 / 20 62 99 80

FAX:

030 / 206 29 98 99

Internet:

https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de

E-Mail:

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Ansprechpartner/innen:

Dr. Gundula Bavendamm

Carola Behm

Christina Bödeker

Ausstattung:

Barrierefrei

Inklusive Ausstellung

Raum der Stille

Zeitzeugenarchiv

Bibliothek

Voraussetzung/Nachweise:

Keine

Sonstige Information: Text übernommen von deren Website

Im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart teilen Millionen Menschen die Erfahrung von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration. Auch heute noch müssen zahlreiche Menschen unter Zwang Ihre Heimat verlassen. Viele von Ihnen kommen dabei ums Leben.

Die Ursachen und Folgen von Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart unterscheiden sich: In Europa führten extremer Nationalismus und die exzessive Gewalt der Weltkriege im 20. Jahrhundert zu massenhaften Vertreibungen bis hin zum Völkermord. Kriege und bewaffnete Konflikte sind eine wichtige Ursache für Flucht und Vertreibungen großer Menschengruppen, die Minderheiten angehören. Auch nutzen Regierungen Vertreibungen als staatliches Mittel zur vermeintlichen Beilegung ethnischer und religiöser Konflikte.

Im Dokumentationszentrum widmen wir uns dem Thema Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration im 20. und 21. Jahrhundert aus einer europäischen wie globalen Perspektive. In diesem Zusammenhang erinnern wir auch an mehr als 14 Millionen Deutsche, die im Zuge des von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Politik und ihrer Folgen die früheren preußischen Ostprovinzen und ihre Siedlungsgebiete in Mittel-, Südost- und Osteuropa verlassen mussten.